Die bewegte Arbeitspause für den Job am Schreibtisch

Sich regen bringt Segen – dieses arabische Sprichwort, das in seiner Bedeutung eigentlich auf ein regsames Arbeitsleben hinweist, welches zum Erfolg führt, deuten wir für unseren Zweck ein wenig um.

Uns geht es heute um Bewegung am Arbeitsplatz. Es gibt Arbeitnehmer, die den ganzen Tag auf den Beinen sind und abends feststellen: „Jetzt reicht es für heute.“ Es gibt aber auch, diejenigen, die den ganzen Tag sitzend verbringen - vornehmlich an ihrem Schreibtisch. Diese sollten am Abend eher zu sich sagen:  „So jetzt noch eine knappe Stunde Bewegung, um Ausgleich zu schaffen.“

Arbeiten im Sitzen und sich dennoch bewegen

Viele Unternehmen bieten mittlerweile ihren Mitarbeitern schon während der Arbeitszeit, eine bewegte Pause an. Vierzehntägig oder wöchentlich leitet ein Trainer oder Physiotherapeut die Arbeitnehmer an. Die angebotenen Übungen zielen vor allem auf die Bereiche oberer und unterer Rücken, Hände und Arme, Dehnung, Gleichgewicht und Entspannung.

 


'Paula bewegt'. Uns bewegt Daniel

Die Mitarbeiter von Edenred am Standort München bewegen sich alle 14 Tage unter der Anleitung von Daniel. Daniel, Trainer und Coach von „Paula bewegt“ bewegt in drei Session à 20 Minuten alle, die sich bewegen wollen.

Mit gezielten Übungen zum Dehnen und somit Verbessern und Erhalten einer gesunden Körperspannung bei einer überwiegend sitzenden Tätigkeit, leitet Daniel die Teilnehmer an. 20 Minuten mit David schaffen Anreiz, die Übungen auch in Eigenregie bis zur nächsten 'Paula bewegt' –Pause in 14 Tagen auszuprobieren.

Daniel rät: So werden alle Muskelbereiche in nur 20 Minuten trainiert.

Mobilisation aller großen Gelenke

Fußkreisen, Hüftkreisen, Beinpendeln vor-zurück und seitlich zur Mobilisation von Hüfte und Sprunggelenk, Schulterkreisen, gegengleiches Armkreisen, Rotationsbewegungen zur Mobilisation der Brustwirbelsäule

Koordination & Gleichgewicht

Standwaage, Zehenspitzenstand, Bewegungsübungen mit den Armen und dabei Augen schließen, Bewegungsübungen mit den Händen, dabei Kopf mit geschlossenen Augen in den Nacken legen, Wurf- Fangübungen mit Tennisbällen schulen die Auge-Hand-Koordination, so wird z.B. durch fangen von zwei Bällen mit überkreuzten Händen eine Herausforderung geschaffen, die nicht nur Körper (Hände), sondern auch das Gehirn fordert.

Haltungsschulung

Bei allen Übungen wird auf eine saubere Haltung geachtet und so die Wahrnehmung für eine gesunde Haltung auch im Alltag geschult. Zusätzliche Kräftigungsübungen helfen die entsprechenden Muskeln zu stärken.

Leichte Kräftigungsübungen, Aktivierung

Mit kleinen Hilfsmitteln wie Thera- und Minibändern werden in erster Linie die Muskeln aktiviert und gekräftigt, die am meisten unter stundenlangen Sitzen leiden. Dazu gehören das Gesäß, der obere und untere Rücken, sowie die hintere Schulter.

Dehnen aller großen Muskelgruppen

Am Ende der Bewegtpause werden hauptsächlich alle Muskeln gedehnt, die aufgrund der täglichen Haltung am Arbeitsplatz verkürzen. Dazu gehören die Hüftbeuger (Ausfallschritt), Handbeuger (überstrecken des Handgelenks), die hintere und vordere Oberschenkelmuskulatur wie auch die Brust- und der Schulter-Nacken Bereich.

Zurück vor dem Bildschirm

Oft ist es ein gezieltes Schulter kreisen lassen am Schreibtisch oder das Sich-selbst-daran-Erinnern, die Schultern nicht bis zu den Ohren zu ziehen, die Erleichterung und Entspannung und somit ein Mehr an Konzentrationsfähigkeit schaffen. Wen interessiert mein kreisender  Fuß unter dem Schreibtisch, wenn hiermit die Durchblutung des Beines gefördert und die Beweglichkeit und Kraft des Fußes, seiner Bänder und Sehnen trainiert werden?

Bis zur nächsten Paula-Pause selbst weitermachen

Wechseln sich kleine Übungen über den ganzen Tag hindurch ab, so erreicht der Mitarbeiter in der Summe ein ausgewogenes Empfinden in Bezug auf Bewegung und Kreislaufanregung. Wichtig dabei ist auch, dass der Mitarbeiter durch dieses Verhalten seine Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit und somit auch Einsatzbereitschaft über den Tag konstanter halten kann und das eine oder andere kleine Leistungstief besser überbrückt wird.

Übrigens, ausgiebig lachen und dabei die entsprechenden Gesichtsmuskeln trainieren, gehört in den 20 Minuten mit Daniel auch dazu.

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Erstellt am 29.04.2016
Aktualisiert am 29.04.2016
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