DAS VERMÄCHTNIS - eine Studie, die Bestandsaufnahme bietet, in die Zukunft blickt und nach Zitrone riecht

DAS VERMÄCHTNIS, eine großangelegte Befragung, die von DIE ZEIT in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) und dem Sozialforschungsinstitut infas durchgeführt wurde. Interessante und bemerkenswerte Ergebnisse zu Themen wie Arbeit und Arbeitsleben, Werte und Lebensweisen und die Generationen kamen zu Tage. DIE ZEIT und ZEIT ONLINE berichten in vier Ausgaben ausführlich über die Ergebnisse der Studie.

 

Bei der Arbeit vorne mitschwimmen

Forschungsleiterin, Professor Jutta Almendinger hat die Ergebnisse der Studie in Worte gefasst. Sie bedient sich hierzu des Bildes eines Fischschwarms: "Die meisten wollen vorne mitschwimmen, wenn es um die Arbeit geht." Kaum ein anderes Thema ist den Deutschen so wichtig, wie die Arbeit. Selbst in der Familie rudern sie zurück und sehen sich eher in der Mitte des Schwarms.

Die Frage 'welchen Stellenwert hat die Arbeit' beantworten die Befragten in Deutschland so: Für 81 Prozent der weiblichen und 89 Prozent der männlichen Studienteilnehmer ist es sehr wichtig, erwerbstätig zu sein. Für 92 von einhundert Männern und 88 von einhundert Frauen sollte sich daran auch zukünftig nichts ändern. Ob sich die Zukunft so einstellt, wie erhofft, bezweifeln dennoch viele. Nur die Hälfte der Männer und Frauen sind der Überzeugung, dass Erwerbstätigkeit auch für die nächstfolgende Generation noch den selben hohe Stellenwert hat wie heute.

Arbeiter sehen sich nicht leistungsgerecht entlohnt

Eine weitere Frage zielte auf die Entlohnung. Nur 20 Prozent derjenigen, die am Ende des Monats bis 1.500 Euro und weniger nach Hause tragen, bejahen, dass sie angemessen bezahlt werden. 32 Prozent der Arbeitnehmer, die bis zu 2.500 Euro am Monatsende auf ihrem Konto verbuchen, halten ihre Entlohnung für angemessen.

Arbeitgeber der Branchen, die sich nicht durch hohe Gehälter auszeichnen, sollten daher über alternative und ergänzende Elemente des Gehaltes nachdenken. Zuschüsse oder steuerbegünstigte Sachleistungen eignen sich sehr gut, Defizite der wirtschaftlich bedingten Gehaltstruktur abzufangen. Schon ein wenig mehr im Geldbeutel zum Monatsende, kann den einen oder anderen Arbeitnehmer in seiner Motivation und seinem Engagement stärken.

Arbeitnehmer in Deutschland üben mehrheitlich ihren Wunschberuf aus

Denn ungeachtet der Frage nach der angemessenen Entlohnung, geben 68 Prozent der befragten Arbeiter an, dass sie ihren Wunschberuf ausüben. 77 von einhundert Angestellten bejahen diese Frage genauso wie 79 Prozent der Beamten und 83 Prozent der Selbstständigen. An Motivation scheint es nicht zu fehlen, denn 46 Prozent der Befragten bestätigen, dass es spannend bleibt in ihrem Beruf, da Inhalte und Technologie einem ständigen Wandel unterliegen. In diesem Zusammenhang fürchten lediglich acht Prozent der Arbeitnehmer, dass ihre Arbeit in der Zukunft komplett von Maschinen übernommen wird.

Meine Arbeit riecht nach Zitrone

Alle 3.100 Teilnehmer der Studie wurden in face to face Interviews persönlich befragt. Tuchfühlung kam dann zustande, wenn der Befragte den Geruch, den er mit seiner Arbeit verbindet, mit 'nach Zitrone' benannte. "Warum Zitrone?" "Weil das für mich angenehm ist."

 Hier finden Sie die Ergebnisse zum Thema Arbeit der großen ZEIT Studie - das Vermächtnis.

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Erstellt am 26.02.2016
Aktualisiert am 26.02.2016
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