Aktuelle Umfrage zu Wohlbefinden am Arbeitsplatz

Folgt der Social Media affine Leser dieser Tage dem #WBWbarometer, so entdeckt man in vielen verschiedenen Sprachen Ergebnisse zu einer Online-Umfrage, die Edenred beim internationalen Markt- und Meinungsforschungsinstitut Ipsos jährlich in Auftrag gibt. Auf die Frage, was ist uns wichtig, damit wir uns an unserem Arbeitsplatz wirklich wohl fühlen, haben 14.400 Mitarbeiter in 15 Ländern geantwortet. Und, was ist uns wirklich wichtig?

 

Rahmenbedingungen - Aufmerksamkeit - Empfindungen

Das Edenred-Ipsos Barometer 2016 zeigt auf: Drei Kriterien können die Ergebnisse der Umfrage festmachen. Wir treffen den Typ Mensch, dem es wichtig ist, dass die Rahmenbedingungen seines Arbeitsumfeldes stimmen. In seinen Augen geht es um die geeignete Ausstattung und die ihm zur Verfügung gestellten Materialien seines Arbeitsplatzes. Er weiß genau, was von ihm im Rahmen seiner Aufgabe erwartet wird. Für ihn ist ausschlaggebend, dass Beruf- und Privatleben im Gleichklang sind und er auf die Unterstützung der Kollegen zählen kann.

 

Dann gibt es den Mitarbeiter, der viel Wert auf Aufmerksamkeit und Wertschätzung legt, die ihm seitens seiner Vorgesetzten entgegengebracht werden. Wertschätzung beinhaltet für ihn auch die Möglichkeit der Weiterbildung.

Und zu guter Letzt treffen wir den Typ von Mitarbeiter, der durch seine eigenen Empfindungen Motivation erfährt und gerne morgens zur Arbeit geht, weil er einen interessanten Job ausübt, weil er in einem motivierenden Umfeld arbeitet und weil er zuversichtlich in seine berufliche Zukunft blickt.

Individuelle Gewichtung

Es ist auch klar, dass jeder unserer Kolleginnen und Kollegen ihre/seine persönlichen Schwerpunkte festlegt und so eine Vielzahl an unterschiedlichen Gewichtungen der drei genannten Kriterien ausschlaggebend für die persönliche Situation am Arbeitsplatz ist.

Zufriedenheit übewiegt

Interessant ist die Tatsache, dass 71 Prozent aller Befragten positiv antworten, wenn sie nach ihrem Wohlbefinden am Arbeitsplatz befragt werden. 86 Prozent bestätigen, dass sie eine genaue Vorstellung davon haben, was von ihnen erwartet wird. 78 Prozent legen sehr viel Wert auf die Unterstützung im Team. 77 Prozent bestätigen, dass sie über eine geeignete Ausstattung zum Ausüben ihrer Tätigkeit verfügen. Mit nur 61 Prozent bestätigen die Mitarbeiter, dass sie in einem motivierenden Umfeld arbeiten und dass sie durch Weiterbildungsangebote gefördert werden. Alle Aussagen sind dem Kriterium Rahmenbedingunen zuzuordnen.

So gewichten die deutschen Arbeitnehmer

Die Befragten in Deutschland gewichten im internationalen Vergleich, ihr Wohlbefinden am Arbeitsplatz ein wenig anders: Platz 2 mit 82 Prozent, teilen sich die Aussagen, 'ich kann micht auf meine Kollegen voll verlassen' (Kriterium Rahmenbedingungen) und 'ich übe einen interessanten Job aus' (Kriterium Emfpindungen). Auch hier wird das Feld von der Tatsache angeführt, dass 90 Prozent sich darüber im Klaren sind, was von ihnen am Arbeitsplatz erwartet wird. Das trägt maßgeblich zu ihrem Wohlbefinden bei der Arbeit teil. 74 Prozent der 802 Teilnehmer in Deutschland äußern sich positiv zu ihrem Wohlbefinden am Arbeitsplatz.

Welcher Mitarbeitertyp arbeitet wo?

Nun ist es auch möglich, den Umkehrschluss aus dieser Umfrage zu ziehen und die Teilnehmerländer nach ihren Aussagen zusammenzuführen. Dies hat Ipsos für uns erledigt und fasst die Teilnehmerländer in vier Gruppen zusammen:  Weit entfernt von einem ausgeglichenen Verhältnis der drei Kriterien Rahmenbedingungen, Aufmerksamkeit und Empfindungen sind die Länder Japan, Türkei, China, Italien und Polen. Sie legen großen Wert auf die äußeren Umstände, die ihren Arbeitsplatz definieren. Ihren persönlichen Empfindungen tragen sie wenig Rechnung. Im Gegensatz dazu hängen die Mitarbeiter in Indien, Mexiko, Brasilien und Chile die eigenen Empfindungen sehr hoch. Rahmenbedingunen sind für sie fast nebensächlich, wenn die gewährte Aufmerksamkeit und die eigene Motivation stimmen.

Spanien, Großbritannien und USA teilen die fehlende Zuversicht in die berufliche Zukunft und verneinen, dass sie einer interessanten Tätigkeit nachgehen. Belgier, Deutsche und Franzosen nähern sich am ehesten einer ausgeglichenen Gewichtung der drei Cluster. Bringen sie jedoch unverblümt zum Ausdruck, dass sie sich mehr Anerkennung seitens ihrer Vorgesetzten wünschen.

Neugierig geworden auf die Ergebnisse zum Edenred-Ipsos Barometer Mai 2016? Dann klicken Sie hier und gelangen zu weiterführenden Informationen.

Finden Sie Edenred auch auf Twitter @Edenred_D unter #WBWbarometer

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Erstellt am 31.05.2016
Aktualisiert am 31.05.2016
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