Sachbezug 2018 für Mitarbeiterverpflegung - damit können Sie voraussichtlich rechnen

Sachbezugswert 2018 für Verpflegung

Der Sachbezugswert für verbilligte oder unentgeltliche Speisen und Getränke im Rahmen der Verpflegungspauschale während des Arbeitstages wird für auch 2018 erneut gemäß dem ermittelten Verbraucherpreisindex angepasst. Einer Steigerung des Index für Verpflegung von 1,9 Prozent wird der Sachbezugswert zum 1.1.2018 allem Dafürhalten nach mit 3 Cent für das arbeitstägliche Frühstück und mit 6 Cent für das arbeitstägliche Mittag- oder Abendessen Rechnung tragen.

Grund für die Anhebung ist die jährliche Anpassung an gestiegene Preise. Das Statistische Bundesamt hat speziell für Verpflegungsdienstleistungen eine Teuerungsrate von 1,9 Prozent für die zurückliegenden zwölf Monate ermittelt. Erfasst werden hierfür die Preise von Cafes, Kantinen, Restaurants und Straßenverkäufen. Für den betreffenden Zeitraum lagen die Preisanstiege für Verpflegung über der allgemeinen Inflationsrate von 1,6 Prozent.

Die Verabschiedung der Änderungsverordnung, die dem Bundesrat vom Ministerium für Arbeit und Soziales angetragen wurde, wird voraussichtlich im Herbst 2017 erfolgen.

Im Moment können wir in diesem Zusammenhang nur auf die noch gültige Initiates file downloadDrucksache 536/16 - Neunte Verordnung zur Änderung der Sozialversicherungsentgeltverordnung hinweisen. Sobald die zehnte Verordnung verabschiedet und öffentlich dokumentiert vorliegt, werden Sie diese hier zum Download finden.

Derzeit gilt noch die Initiates file downloadBestätigung zur Anwendung der Verordnung zum Verpflegungszuschuss vom 8.12.2016 aus dem Bundesfinanzministerium (BMF).

Gemäß den Erfahrungen der letzten Jahren gelten somit voraussichtlich ab Januar 2018 folgende Sachbezugswerte für ein arbeitstägliches Frühstück, Mittag- oder Abendessen.

Den Sachbezug steuerlich nutzen

Daraus ergibt sich die Möglichkeit, Mitarbeitern über das monatliche Gehalt hinaus, eine Zusatzleistung in Form von steuerlich begünstigten Sachleistungen zukommen zu lassen. Der Verpflegungszuschuss erhöht ohne Umwege die Kaufkraft Ihrer Mitarbeiter.

In der Berechnung des Verpflegungszuschusses ist der Arbeitgeberanteil von 3,10 Euro pro Arbeitstag steuer- und sozialabgabenfrei. Der Arbeitnehmeranteil von voraussichtlich 1,73 Euro für ein tägliches Frühstück oder 3,23 Euro für das tägliche Mittag- oder Abendessen kann mit 25 Prozent pauschal versteuert werden und bietet so dem Arbeitnehmer den größtmöglichen Mehrwert.

Sachbezug für Verpflegung optimal nutzen

Unternehmer, die ihren Mitarbeitern keinen Verpflegungszuschuss in Form einer Kantine oder eines Lieferservices bieten,  können den Sachbezug dennoch in Form von Essensgutscheinen gewähren. Diese ermöglichen eine freie Wahl der Verpflegung wie auch des Ortes zur Einlösung der Gutscheine.

Pro Arbeitstag kann der Arbeitgeber dem Mitarbeiter demnach einen maximalen Betrag von 4,83 Euro für ein kräftigendes Frühstück oder maximal 6,33 Euro für ein energiespendendes Mittag- oder Abendessen gewähren. Die Monatswerte belaufen sich auf 52 Euro für ein gefördertes Frühstück und 95 Euro bei Förderung der Mittags- oder Abendmahlzeit.

Weiterführende Beiträge zum Thema Mitarbeiterverpflegung:

Opens external link in new windowDie Mittagspause richtig nutzen

Opens external link in new windowEssgewohnheiten all around the world

 

 

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E-Block-Team
Erstellt am 28.10.2015
Aktualisiert am 18.08.2017
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