Sachbezug 2017 für Mitarbeiterverpflegung - damit können Sie rechnen

Sachbezugswert 2017 für Verpflegung erhöht

Der Sachbezugswert für verbilligte oder unentgeltliche Speisen und Getränke im Rahmen der Verpflegungspauschale während des Arbeitstages wird für 2017 gemäß dem Verbraucherpreisindex angepasst. Einer Steigerung des Index für Verpflegung von 1,9 Prozent wird der Sachbezugswert mit 3 Cent für das arbeitstägliche Frühstück und mit 7 Cent für das arbeitstägliche Mittag- oder Abendessen Rechnung tragen.

Die Verabschiedung der Änderungsverordnung, die dem Bundesrat vom Ministerium für Arbeit und Soziales angetragen worden war, wurde am 4. November 2016 anlässlich der 950. Sitzung unter TOP 32 vom Bundesrates positiv entschieden. (siehe auch Initiates file downloadDrucksache 536/16 - Neunte Verordnung zur Änderung der Sozialversicherungsentgeltverordnung) Die entscheidenen Punkte für die Änderung der Verordnung finden Sie auf den beiden letzten Seiten der Drucksache.

Aktuell: Die Initiates file downloadBestätigung zur Anwendung der Verordnung zum Verpflegungszuschuss vom 8.12.2016 aus dem Bundesfinanzministerium (BMF).)

Damit gelten ab Januar 2017 folgende Sachbezugswerte für ein arbeitstägliches Frühstück, Mittagessen oder Abendessen.

 

Den Sachbezug steuerlich nutzen

Daraus ergeben sich folgende Möglichkeiten, Mitarbeitern über das monatliche Gehalt hinaus, eine Zusatzleistung in Form von steuerlich begünstigten Sachleistungen zukommen zu lassen. Der Verpflegungszuschuss erhöht ohne Umwege die Kaufkraft Ihrer Mitarbeiter.

In der Berechnung des Verpflegungszuschusses ist der Arbeitgeberanteil von 3,10 Euro pro Arbeitstag steuer- und sozialabgabenfrei. Der Arbeitnehmeranteil von 1,70 Euro für ein tägliches Frühstück oder 3,17 Euro für das tägliche Mittag- oder Abendessen kann mit 25 Prozent pauschal versteuert werden und bietet so dem Arbeitnehmer den größtmöglichen Mehrwert.

Sachbezug für Verpflegung optimal nutzen

Unternehmer, die ihren Mitarbeitern keinen Verpflegungszuschuss in Form einer Kantine oder eines Lieferservices bieten,  können den Sachbezug dennoch in Form von Essensgutscheinen gewähren. Diese ermöglichen eine freie Wahl der Verpflegung wie auch des Ortes zur Einlösung der Gutscheine.

Pro Arbeitstag kann der Arbeitgeber dem Mitarbeiter demnach einen maximalen Betrag von 4,80 Euro entweder für ein kräftigendes Frühstück oder maximal 6, 27 Euro für ein energiespendendes Mittag- oder Abendessen gewähren. Die Monatswerte belaufen sich auf 52 Euro für ein gefördertes Frühstück und 95 Euro bei Förderung der Mittags- oder Abendmahlzeit.

Weiterführende Beiträge zum Thema Mitarbeiterverpflegung:

Opens external link in new windowDie Mittagspause richtig nutzen

Opens external link in new windowEssgewohnheiten all around the world

Opens external link in new windowSo isst Deutschland

Ein Beitrag von
E-Block-Team
Erstellt am 14.12.2016
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