Raus aus dem Mittagstief – So gelingt’s!

Dem Mittagstief entkommen durch die richtige Auswahl der Lebensmittel

Was Ihr Körper braucht, um nachmittags fit zu bleiben

Der menschliche Körper unterliegt den natürlichen Schwankungen des Biorhythmus. Dass Sie nach dem Mittagessen müde werden, ist also ganz natürlich. Damit Sie am Nachmittag aber keine bleierne Müdigkeit überfällt, sollten Sie mit der richtigen Auswahl der Lebensmittel und angemessenen Portionsgrößen gegensteuern.

Wer kennt das nicht: Geht es bei der Arbeit hektisch zu, leidet als erstes das Mittagessen darunter. Es wird verkürzt, vom Schreibtisch aus eingenommen oder gleich komplett gestrichen. Das wirkt sich besonders ungünstig auf die Leistungsfähigkeit bei der Arbeit aus.

Damit Ihr Körper gar nicht erst in ein Tief abrutscht und Sie sich den XXL-Kaffee oder die Energiedrinks am Nachmittag sparen können, ist es einerseits wichtig, dass Sie regelmäßig essen. Ohne den regelmäßigen Nachschub an Energie sinkt Ihr Blutzuckerspiegel und Hungerattacken sind vorprogrammiert. Außerdem wird es zunehmend schwerer, die nötige Konzentration für herausfordernde Aufgaben aufzubringen.

Ebenso wichtig wie regelmäßige Mahlzeiten ist die Auswahl der Lebensmittel: Meiden Sie sehr Fettreiches und sehr Süßes. Wer Sahnesoßen, Paniertes, fette Wurst- und Fleischsorten ebenso wie Pommes, Bratwurst oder Sahnetorten vom Mittagstisch verbannt, schließt von vorneherein aus, dass diese Schlappmacher ihm die Energie rauben.

Statt auf die Schnelle im Imbiss oder in der Kantine zu Fast Food zu greifen, nehmen Sie sich bewusst eine kurze Auszeit, essen Sie bewusst und konzentrieren Sie sich auf Ihr Sättigungsgefühl. Sonst kämpft Ihr Körper für den Rest des Tages mit zu großen Portionen, was ihm die Energie raubt, die er für den restlichen Arbeitstag braucht, um konzentriert und fit zu sein.

  • Essen Sie regelmäßig, damit Ihr Blutzuckerspiegel nicht zu tief absinkt und sich kein Heißhunger einstellt.
  • Vermeiden Sie fette, süße und zu üppige Speisen, damit Ihr Körper nicht seine gesamte Energie für die Verdauung aufwenden muss.
  • Nehmen Sie sich Zeit für Ihr Mittagessen und genießen Sie es bewusst.

So greifen Sie in der Kantine zu den richtigen Fitmachern

Wie gesund und frisch das Mittagsgericht ist, das Ihnen in der Kantine aufgetischt wird, kann von Unternehmen zu Unternehmen stark variieren. Dennoch lässt sich mit der richtigen Auswahl der Lebensmittel auch hier aktiv gegen das Mittagstief angehen.

Meist bieten Kantinen eine Auswahl an verschiedenen Hauptgerichten, Salaten und Desserts zu Mittag an. Bei Salaten – egal ob frisch vom Salatbuffet oder vorportioniert - gilt: Besser ein Salat als kein Salat. Denn der hohe Ballaststoffgehalt führt zu einem stärkeren Sättigungsgefühl und die hohe Vitalstoffdichte macht ihn darüber hinaus zu einem gesunden Begleiter. Am besten, Sie bereiten Ihr Dressing mit Essig und Öl, Salz und Kräutern zu und verzichten auf mayonaise- und sahnehaltige Salatsaucen, die unnötig beschweren.

Bei Hauptspeisen und Beilagen sollten Sie besonders auf panierte Lebensmittel verzichten. Statt paniertem Fisch angeln Sie sich gedünstetes Filet, das panierte Wiener Schnitzel wird einfach durch ein saftiges Naturschnitzel ersetzt. Wählen Sie außerdem statt einer Sättigungsbeilage wie Reis, Nudeln oder Kartoffeln öfters einmal eine Gemüsebeilage oder ersetzten Sie Beilagen ganz durch einen Salat; der hohe Kohlenhydratgehalt und die lange Warmhaltedauer so mancher Sättigungsbeilage kann ebenso zu bleierner Müdigkeit führen.

Auf ein süßes Dessert müssen Sie nicht verzichten, wenn Ihre Kantine Obstsalat, fettarmen Joghurt oder Magerquark anbietet. Kuchen, Torte oder Pudding sollten die Ausnahme bleiben. Falls ein frischer Nachtisch in Ihrer Kantine fehlt, machen Sie doch noch einen kurzen Spaziergang an der frischen Luft zum Supermarkt um die Ecke und versorgen Sie sich dort mit einem Stück frischem Obst – so bleibt Ihnen das Mittagstief gleich ganz erspart.

  • Ein knackiger Salat ist die ideale Mittagsverpflegung in der Kantine, wenn Sie energiegeladen und frisch wie ein knackiges Salatblatt nach dem Mittagessen an Ihren Schreibtisch zurückkehren wollen.
  • Unbedingt vermeiden sollten Sie: panierte Hauptspeisen und verkochte Sättigungsbeilagen. Es gilt: So unverarbeitet und so frisch wie möglich.
  • Süße und milchige Desserts sind erlaubt, wenn sie frisch oder fettarm sind.  

Mit frischen Lunchpaketen munter bleiben

Gehören Sie auch zu den Menschen, die sich zu Mittag bei der Arbeit am liebsten selbst versorgen? Dann sollten Sie besonders darauf achten, dass Ihr Lunchpaket abwechslungsreich ist und Lust auf’s Essen macht.

Der Klassiker in Sachen eigene Mittagsverpflegung in Deutschland ist sicherlich das gute alte Pausenbrot. Damit Sie sich aber nicht zu einseitig ernähren und Ihnen irgendwann ganz die Lust auf diese Art der Mittagsverpflegung vergeht, sollten Sie auch hier auf genügend Abwechslung achten.

Beginnen Sie doch damit, verschiedene Brotsorten für Ihr Pausenbrot auszuprobieren. Hierbei sollte Weißbrot allerdings klar die Ausnahme sein und stattdessen Vollkornbrot, Pumpernickel oder ab und zu auch Knäckebrot bevorzugt werden.

Beim Brotbelag und –aufstrich ist Vielfalt wiederum Trumpf. Statt immer Butter mit Wurst oder Käse, probieren Sie sich doch einfach einmal durch die verschiedenen vegetarischen Aufstriche, die im Kühlregal Ihres Supermarkts oder Bioladens erhältlich sind oder verzieren Sie Ihr Brot mit fettarmem Fisch, Quark oder gekochten Eiern. Auch Tomatenmark, Meerrettich und Senf sorgen mit wenig Fett für einen abwechslungsreichen Geschmack Ihres Mittagssnacks.

Auch beim Pausenbrot gilt natürlich: die Frische darf nicht zu kurz kommen. Deshalb setzen Sie hier auf noch mehr Farbe und bereichern Sie Ihren Mittagssnack um buntes Gemüse wie Paprika, (Essig-)Gurke, Salatblätter, Tomate, Mais, Sprossen und Kräuter. Für eine bunte Süße sorgen Sie mit Äpfeln, Birnen, Bananen, saisonalen Beeren und Trauben. Fettarmer Joghurt oder Quark als energiespendendes und kalorienreduziertes Milchprodukt ergänzen das Pausenbrot optimal.

  • Sorgen Sie für Abwechslung bei der Auswahl Ihrer Brotsorten.
  • Achten Sie bewusst auf die Auswahl, die Ihr Supermarkt oder Biomarkt im Bereich Brotaufstrich und –belag bietet und bereichern Sie so – je nach Gusto - Ihre Schnitten, Stullen oder Bemmen.
  • Packen Sie sich auch immer eine ordentliche Portion an frischem, am besten saisonalen Obst und Gemüse mit ein.  

Die Vielfalt im Restaurant optimal nutzen

Haben Sie die Möglichkeit, in der Mittagspause aus dem Angebot der umliegenden Restaurants, Bäckereien und Imbissständen Ihr Lieblingsessen zu wählen, sollten Sie dies auch unbedingt nutzen. Denn je unterschiedlicher Ihre tägliche Wahl, desto gesünder und ausgewogener ist Ihre Ernährung.

Der Mittagstisch der umliegenden Restaurants und Gaststätten bietet meist eine große Auswahl an verschiedenen Gerichten für die unterschiedlichen Bedürfnisse und je nach Geschmack. Meist gibt es eine Auswahl an günstigen Mittagsangeboten, die keiner langen Wartezeit bedürfen.

Auch hier gelten dieselben Grundsätze wie bei der Versorgung in der Kantine: Panierte Lebensmittel, fette Soßen und üppige Beilagen sollten vermieden werden. Wählen Sie stattdessen bevorzugt buntes Gemüse oder Salatvariationen und bestellen Sie das Dressing getrennt, damit Sie selbst bestimmen können, wie viel Fett Sie Ihrem Salat und Ihrem Magen zumuten wollen.

Meist bieten die verschiedenen landestypischen Küchen die Wahl zwischen sowohl gesunden und frischen als auch beschwerenden und fettreichen Speisen. Beim Italiener z.B. ist die Salatauswahl meistens frisch und knackig – wohingegen bei einer überbackenen Lasagne, Spaghetti Quattro Formaggi oder Spaghetti Gorgonzola das Mittagstief vorprogrammiert ist.

Der für leichtes Essen bekannte Asiate sollte sich als Japaner entpuppen, um dort relativ fettarm und gesund zu Mittag essen zu können. Dann allerdings darf man bei Sushi, Seealgensalat und Miso-Suppe zugreifen. Beim Chinesen sollte gedünstetes oder gegartes Gemüse, Suppe und Hühnchenfleisch bestellt und auf Ente, Frühlingsrollen oder gebackene Banane zum Nachtisch verzichtet werden. Und für alle Restaurants und Gaststätten gilt natürlich: Der Verdauungsspaziergang zurück ins Büro ist Pflicht.

  • Nutzen Sie die Auswahl der umliegenden Gaststätten und Restaurants – je abwechslungsreicher, desto gesünder.
  • Entscheiden Sie sich beim Italiener für frische Salatvariationen und meiden Sie käsereiche Gerichte.
  • Auch beim Asiaten gilt: Wählen Sie fettarmes Fleisch und schonend gegartes oder gedünstete Menüs. 
E-Block-Team
Ein Beitrag von
E-Block-Team
Erstellt am 24.03.2015
Aktualisiert am 24.03.2015
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