Personaler-Apps im Test

Apps für Personaler

App downloaden oder doch lieber die Finger davon lassen?

Das Experten-Team des E-Blocks hat sich für Sie auf die Suche nach Apps gemacht, die für Sie als Personaler interessant sind. Hierfür haben wir den App Store und den Google Play Store durchstöbert und relevante Apps herausgesucht. Erstaunt haben wir festgestellt, dass die Auswahl noch ziemlich gering ist.

Die größtenteils kostenlosen Apps wurden von uns persönlich getestet und werden nun in regelmäßigen Abständen den E-Block füllen.


  1. Test: Rückenschule von ratiopharm
  2. Test: Timesheet Zeiterfassung
  3. Test: Trinkerinnerung
  4. Test: LinkedIn
  5. Test: Lexware Zeiterfassung
  6. Test: 99 Tipps für mehr Gesundheit
  7. Test: Zeiterfassung Stempeluhr
  8. Test: Trink Wecker Lite
  9. Test: Gleeo Time
  10. Test: Ladies' Office Workout (Damen Büro Trainieren)
  11. Test: Zeiterfassung
  12. Test: Stress adieu!


Rückenschule von ratiopharm 

(zu finden im Google Play Store)

RückentrainingInstallation und Anmeldung

Die App ist einfach zu installieren, hat jedoch mit knapp  51 MB wertvollen Speicherplatz eingenommen. Außerdem war keine Anmeldung erforderlich.

Verständlichkeit bei Erstnutzung

Es gab keinerlei offene Fragen bei der ersten Benutzung.



Funktionsumfang

Die App Rückenschule ist in vier Bereiche strukturiert: Rückenschule, Rücken und Schmerz, Therapie und Apothekensuche.

In der Rückenschule kann noch einmal zwischen Zuhause, im Büro oder unterwegs unterschieden werden und insgesamt 24 unterschiedliche Übungen erlernt werden. Die Übungen werden jeweils in einem Video von einem Fitnesstrainer im Detail erklärt und vorgemacht.

Unter Rücken und Schmerz findet der Nutzer hilfreiche Informationen zu dem Aufbau des Rückens, unterschiedlichen Schmerzarten und Hintergrundinformationen zu Rückenschmerzen.

Im Bereich Therapie gibt es Informationen zu möglichen Therapieformen bei Rückenschmerzen.

Da die App von dem Generikaunternehmen Ratiopharm ist, liegt der Fokus auf der medikamentösen Therapie. Dass tägliche Rückenübungen zur Schmerzlinderung oder sogar –bekämpfung beitragen, wird hier vernachlässigt.

Die Apothekensuche konnte nicht getestet werden, da sie leider nicht funktioniert hat.

Fazit

Mir persönlich ist es wichtig, dass eine Fitness-App mir die Übungen im Detail erklärt. Dies macht die App Rückenschule von ratiopharm. Jedoch ist mir der Speicherplatz hierfür zu wertvoll, sodass ich die App wieder deinstallieren werde.


Timesheet - Zeiterfassung

(zu finden im Google Play Store)

Businessfrau UhrInstallation und Anmeldung

Die App ist schnell installiert, benötigt keine Anmeldung und nimmt mit knapp 3 MB auch nicht viel Speicherplatz ein.

Verständlichkeit bei Erstnutzung

Wenn man die App öffnet, kann man ganz leicht unter einem Pluszeichen ein Projekt eintragen, das dann auf der Startseite der App erscheint, auf der man ganz einfach auf Start drücken kann, sodass diese anfängt zu laufen und die Zeit erfässt. Einfach ist es auch, das Projekt zu pausieren oder ganz zu stoppen.

Funktionsumfang

Das Layout ist ansprechend gestaltet. Auf dem Start Bildschirm sieht man eine Kaffeetasse, Kaffeeränder einen Bleistift und einen Notizblock sowie das Projekt und die insgesamte Dauer. Wenn man ein neues Projekt anlegen will, hat man die Möglichkeit einen Titel, den Auftraggeber, eine Beschreibung, einen Ort und das Gehalt/h einzugeben. Durch nach links und rechts wischen oder von unten nach oben, öffnen sich verschiedene Unterpunkte wie die Liste aller Projekte, den Export der Dateien via Excel oder den Timesheet, bei dem man alle Minuten insgesamt sieht - nach Datum sortiert.

Fazit

Mein Fazit zu dieser App ist positiv. Man kann ganz einfach die benötigte Zeit erfassen und diese in Excel exportieren. Man benötigt nur etwas Zeit, um alle Funktionen heraus zu finden.


Trinkerinnerung

(zu finden im Google Play Store)

Frau trinkt WasserInstallation und Anmeldung

Die Anmeldung war problemlos und die Installation in einigen Sekunden, Dank der geschickten Finger meiner jüngsten Tochter erledigt.

Verständlichkeit bei Erstnutzung

Ein regelmäßiges Wasserplätschern (verschiedene Töne wählbar) im Abstand von 90 (individuell einstellbar) Minuten meines Smartphones erinnerte mich daran zu trinken.  Die Einstellungen verlangten noch das Gewicht um eine Mengenempfehlung für die tägliche Flüssigkeitszufuhr zu errechnen. Auch musste der gewünschte Tagesanfang wie auch Tagesende angegeben werden. Von 7.00 bis 22.00 Uhr wurde ich im 90 Minuten Takt daran erinnert zu trinken.

Funktionsumfang

Für einen 100% Standardtag ist die App OK. Die Unterschiedlichkeit der Tage (Wochentage und Wochenende/ Urlaub/ Reise/ zu Hause) wird nicht berücksichtigt. Hier wäre es nötig, die Einstellungen manuell anzupassen.

Fazit

Nach einigen Tagen ist es einfach lästig. Für Bürotage ist es ganz hilfreich, an individuell gestalteten Tagen ist es besser seinem Durstgefühl je nach Aktivität nachzugehen. Witzig: meine Kids machten sich einen Spaß und ließen mich an manchen Tagen bis zu 250 l trinken, denn die Kontrollfunktion gibt dem Anwender selbst die Möglichkeit. die konsumierte Menge an Flüssigkeit zu bestimmen. Auch hier gilt: Ehrlich währt am längsten. Mit der niedrigsten Menge von Gläsern à 200 ml kam ich an manchen Tagen, wenn ich auch immer gut Buch geführt habe auf die empfohlene Menge von 2.000 ml. Mehr wäre besser! An den meisten Tagen konnte ich abends nur 20 bis 40% der empfohlenen Menge verbuchen. Da war ich wohl nicht genau genug.

Mein Leben ohne App

Ich werde mich zukünftig einfach weiter selbst beobachten und mir die immer drohende Wasserflasche 0,75 l auf den Schreibtisch stellen. Morgens einen Becher Carocafé (250 ml) trinken, eine Orange/Obst am Vormittag essen und ein großes Glas Tee (250 ml) trinken, mittags Salat und am Nachmittag einen Becher ‚Entspanncafé‘ (250 ml), wenn ich nach Hause komme. Danach mindestens noch eine Flasche Wasser/Schorle (bis zu 750 ml) bei Sport oder was so ansteht. (Flüssigkeitsmenge  2.250 ml)


LinkedIn

(zu finden im App Store und im Google Play Store)

Social MediaInstallation und Anmeldung

Die App ist schnell und einfach installiert und verbraucht mit 15,86 MB nicht sonderlich viel Speicherplatz. Negativ fällt sofort auf, dass die App sehr weitgehende Zugriffs-berechtigungen verlangt.

Verständlichkeit bei Erstnutzung

Beim Test dieser App war schon ein eigenes LinkedIn Konto vorhanden, daher können nur die abgekürzten Einführungsschritte der App genannt werden. Nach dem Start der App wird lediglich die Frage gestellt, ob man seine Kontakte synchronisieren möchte und bei neuen Handykontakten Kontaktvorschläge von LinkedIn erhalten darf. Hat man sich bereits mit LinkedIn vertraut gemacht, stellt die Bedienung der App keine Probleme dar.

Funktionsumfang

Die App funktioniert tadellos, hat ein ansprechendes Design und in etwa denselben Funktionsumfang wie das Webangebot von LinkedIn.

Fazit

Die LinkedIn-App ist besonders für Menschen, die viel mit dem Businessnetzwerk arbeiten, geeignet. Der schnelle Zugriff auf Kontakte, Nachrichten oder Stellenanzeigen von unterwegs ist problemlos möglich. Das mobile Webangebot von LinkedIn hat teilweise recht lange Ladezeiten, daher ist die App um einiges schneller im Handling. Beachten sollte man allerdings, dass man bei der Installation auf Geschäftstelefonen im Vorfeld den Sicherheitsverantwortlichen des Unternehmens kontaktiert. Auf Grund der meiner Meinung nach übertriebenen Zugriffsrechte der App auf persönliche Daten, werde ich die App jedoch wieder deinstallieren und das Webangebot nutzen.


Lexware Zeiterfassung

(zu finden im App Store)

StoppuhrInstallation und Anmeldung

Bei uns im Unternehmen gilt die Vertrauensarbeitszeit. Um für mich persönlich dokumentieren zu können, wie viele Stunden ich bei der Arbeit verbringe, will ich die App von Lexware verwenden.

Bei der Installation treffe ich auf keinerlei Hindernisse. Eine Anmeldung ist nicht verpflichtend. Falls ich die Daten mit dem Desktop synchronisieren möchte, kann ich die Anmeldefunktion nutzen. Da ich auf meinem geschäftlichen Rechner keine Apps installieren kann, sehe ich von dieser Funktion ab.

Verständlichkeit bei Erstnutzung

Auf dem Startbildschirm erscheint direkt eine große Stoppuhr, anhand derer ich vermutlich meine Zeit bei der Arbeit Starten und Stoppen kann. Diese Uhr ist sehr übersichtlich, was positiv auf mich wirkt. Ich verstehe sofort, was von mir erwartet wird.

Bei der nächsten Funktion, die ich auswähle, dem Kalender, bleibe ich aber schon etwas ratloser zurück. Ich kann eine Liste und die Gliederung nach Tagen auswählen. Auf der Liste erscheinen meine Einträge, allerdings mit dem Vermerk „keine Daten gesetzt“. Was habe ich vergessen? Beim Weiterklicken entdecke ich die Möglichkeit, meiner Zeitspanne auch Kunden, Projekte und Tätigkeiten zuzuordnen. Da ich nur Projekte und Tätigkeiten ausführe und nicht für Kunden arbeite, wähle ich auch nur diese Funktionen aus. Doch bei der Zuweisung eines Projekts muss ich schon wieder einen Kunden angeben. Ich möchte als Platzhalter „ich“ eingeben und schnell weiterklicken. Doch schon muss ich einen neuen Kontakt hinzufügen oder einen Kontakt aus meiner Kontaktliste auswählen. Da ich der App keinen Zugriff auf meine persönliche und vor allem private Kontaktliste geben möchte, klicke ich wieder zurück. Dann bleiben meine Zeiten als nicht zugeordnet gespeichert. Egal, Hauptsache die Zeit ist erfasst. Und sollte ich mal vergessen haben, die App morgens zu starten, kann ich auch durch ein paar einfache Klicks hinterher meine Zeiten erfassen.

Funktionsumfang

Grundsätzlich bietet die Lexware Zeiterfassung sehr viele verschiedene Funktionen, die hauptsächlich für die Erfassung verschiedener Projekte und Kunden geeignet ist. Für mich persönlich als fest angestellte Arbeitnehmerin, die nur vereinzelt in Projekten arbeitet, ist diese App zu umfangreich und damit auch zu kompliziert. Ich will schließlich nur meine Anfangs- und Endzeiten erfassen. Was hingegen fehlt ist die Möglichkeit, feste Pausenzeiten einzutragen; es gibt schließlich nur ein Anfangs- und ein Enddatum pro Tag. Für mich bedeutet das, dass ich mühsam hinterher meine Pausenzeiten abziehen muss (wenn sie regelmäßig und gleich lang sind) und mir in Wochen, in denen ich unregelmäßige und verschieden lange Pausen mache, diese zusätzlich mit Stift und Block oder unter der Erinnerungsfunktion meines Smartphones zu notieren.

Fazit

Für Projektarbeiten eignet sich die App grundsätzlich gut. Für meine eigenen Bedürfnisse, eine einfache Zeiterfassung zu verwenden, bei der ich auch Pausenzeiten eintragen kann, ist sie weniger sinnvoll. Ein „bedingt empfehlenswert“ deshalb mein Gesamturteil.


99 Tipps für mehr Gesundheit

(zu finden im Google Play Store und im App Store)

Herz in HändenInstallation und Anmeldung

Die App ist schnell installiert, benötigt keine Anmeldung und nimmt mit 2 MB auch nicht viel Speicherplatz ein.

Verständlichkeit bei Erstnutzung

Die App ist einfach aufgebaut, weshalb es bei der Erstnutzung keinerlei Fragen gibt. Durch öffnen der App erscheinen gleich alle Themengebiete, die es dort gibt.

Funktionsumfang

Die App ist einfach zu handhaben. Es gibt lediglich verschiedene Themengebiete wie Abnehmen, Alltagsbeschwerden, Gesund im Beruf, Erkältung, Erkrankungen, Ernährung, Fitness, Frauengesundheit, Hautpflege, Wellness, Diät, Zahngesundheit und Gesund auf Reisen. Unter einem Gebiet findet man dann eine Anzahl von Tipps auf die man gehen kann und sich dann ein Text öffnet mit dem Tipp, der nur aus einem Text besteht. Keinerlei Bilder zur Veranschaulichung.

Fazit

Mein Fazit zu dieser App ist zweigeteilt. Wenn jemand viel Geduld hat und allgemein an verschiedenen Tipps interessiert ist, für den kann die App ganz interessant sein. Doch wenn jemand etwas bestimmtes sucht, dann wäre es wahrscheinlich einfacher danach zu googlen, weil man dann wesentlich mehr Informationen zu dem Thema hat, als wenn  man sich durch die App sucht.


Zeiterfassung Stempeluhr

(zu finden im Google Play Store) 

SanduhrInstallation und Anmeldung

Der Download der App ist einfach und unkompliziert. Erfordert keine gesonderte Anmeldung.

Verständlichkeit bei Erstnutzung und Funktionsumfang

Der gesamte Eindruck der App ist unpraktisch und kompliziert. Von der Optik her ist sie auch weniger ansprechend. Zudem ist es umständlich die Projekte anzulegen. Ich habe des öfteren vergessen auf „Stop“ zu drücken, als ich in die Mittagspause gegangen bin. Danach gibt es keine Möglichkeit mehr, einzustellen, wie lange ich Mittagspause gemacht habe. Der „Ausgaben“-Reiter ist auch nicht optimal. In der App sind die Projekte schon voreingetragen und die Kosten sind auch schon eingetragen. Zudem habe ich keine Hotelkosten oder Kilometergeld d.h. die Funktion brauche ich nicht. Insgesamt trage ich lieber meine Arbeitszeit in eine Excel-Tabelle ein, die übersichtlich ist und die ich nach Tagen sortiere. Hier kann ich auch im Nachhinein noch eintragen, wie lange meine Pause war.

Fazit

Von meiner Seite aus nicht empfehlenswert, da wir nicht nach Stunden bezahlt werden und ich sie deshalb nicht benötige. Für jemanden, der Schichtarbeiter ist und nach Stunden bezahlt wird und Überstunden ausgezahlt bekommt, ist es vielleicht in Ordnung.


Trink Wecker Lite

(zu finden im App Store)

Wasser und WasserflascheInstallation und Anmeldung

Diese App habe ich mir heruntergeladen, weil ich regelmäßig daran erinnert werden möchte, dass ich bei der Arbeit mehr trinken sollte.

Die Installation funktionierte problemlos – einfach App im App Store suchen, draufklicken, fertig. Eine Anmeldung war nicht erforderlich, was ich grundsätzlich positiv finde.

Verständlichkeit bei Erstnutzung

Starte ich die App, empfängt mich als erstes die übersichtlich gestaltete Zusammenfassung meiner bisherig zu mir genommenen Getränke. Diese ist natürlich direkt nach dem Start noch leer. Im oberen Bereich der App wird Fremdwerbung eingeblendet, aber daran ist man als Nutzer von LITE-Versionen im Allgemeinen ja auch gewöhnt. Ich tippe auf den orangefarbenen Button, um direkt meine Getränke, die ich bisher zu mir genommen habe, zu erfassen.

Funktionsumfang

Was direkt überleitet zu den Möglichkeiten und Funktionen, die mir diese App bietet: In der LITE-Versionen kann ich nur drei verschiedene Getränkearten erfassen: Wasser, Orangensaft und Kaffee. Dies ist für mich persönlich erst einmal kein Hindernis, andere Getränke konsumiere ich während meiner Arbeit auch nicht, und der ab und an getrunkene Tee lässt sich ja auch guten Gewissens unter Wasser abspeichern. Tippe ich auf das erste Getränk (Wasser), werde ich erst einmal (und mit mir meine Kollegen im Büro) aus der Konzentration gerissen, da ein lauter Ton ertönt, der mir bestätigen soll, dass ich nun ein Getränk erfolgreich zum Tagesbedarf hinzugefügt habe. 250 ml Wasser habe ich nun laut App konsumiert und damit schon 17% meines täglichen Flüssigkeitsbedarfs zu mir genommen. Ist das wirklich so? Woher kommt diese Zahl? Das scheint mir doch recht wenig zu sein. –rechne ich meinen bisherigen Tageskonsum an Flüssigkeit hoch, werde ich den in der App vorgegebenen um schätzungsweise 100% übertreffen. Wo kann ich den Flüssigkeitsbedarf individuell festlegen? Die Funktion hierzu finde ich nicht.

Habe ich erst einmal begonnen, Getränke zum heutigen Tage hinzuzufügen, erinnert mich die App gefühlt alle 15 Minuten, dass ich wieder trinken sollte. Aber dann übertreffe ich meine tägliche Flüssigkeitszufuhr doch erheblich?!? Ich bin verwirrt. Und verärgert, weil diese App einfach am Bedarf einer Otto-Normalverbraucherin am Bürotisch vorbeientwickelt wurde.

Fazit

Ich kann meine Flüssigkeitsaufnahme zwar twittern, facebooken und Orte markieren, an dem ich getrunken habe, aber ganz ehrlich: Wozu? Immerhin kann ich die nervigen Erinnerungen direkt in der App abstellen, aber einen wirklichen Mehrwert kann ich dennoch nicht erkennen. Schade. Aber mein Gesamturteil lautet ganz klar: Direkt wieder löschen; nicht

empfehlenswert!


Gleeo Time

(zu finden im Google Play Store)

WeckerAnmeldung und Installation

Leider habe ich keinen rechten, persönlichen  Zugang zu dieser App gefunden. Die Installation war problemlos  möglich.

Verständlichkeit bei Erstnutzung und Funktionsumfang

Das Eingeben von Projekten und das Zeitmanagement eines normalen Alltages werden vom System nicht unterstützt. Hilfe und Tipps sind nicht nachvollziehbar und erfordern teilweise das Einbinden von Dateien aus dem Emailprogramm oder anderer Dateien.  Aus Prinzip vermische ich nicht geschäftliche Daten mit privaten. Daher habe ich die App nicht richtig zum Einsatz bringen können. Projekte die mir für den Ablauf eines Tages wichtig wären (Weg zur Arbeit, Arbeitszeit, Weg von der Arbeit, Einkaufen, Zeit für Termine) wollte die App als ‚Projekte‘ nicht akzeptieren. Die Darstellung der Inhalte, schon die gewählten Farben, ist nur schwer zugänglich. Die verwendeten Begriffe entzogen sich meiner Kenntnis oder besser verreiten mit nicht den Inhalt, den sie erwarten. Die Gliederung eines Tages war mit der Art der Darstellung nur schwer zu überblicken.

Fazit

Ehrlich gesagt verschließt sich mir bis heute der Sinn der App. Wahrscheinlich ist es ein Tool, das sich nur an vielreisende, immer und überall erreichbare, nie abschaltende Workaholics männlichen wie weiblichen Geschlechts wendet. Meine Tage sind der App zu langweilig, als dass sie erfasst werden müssten.


Ladies‘ Office Workout oder zu deutsch: Damen Büro-Trainieren

(zu finden im App Store und im Google Play Store)

Büro TrainingInstallation und Anmeldung

Die Installation ging sehr schnell und umfasst lediglich 8,5 MB. Auch war hier keine Anmeldung erforderlich.

Verständlichkeit und Erstnutzung

Hier gab es keinerlei offene Fragen.

Funktionsumfang

Bei dieser App kann der Nutzer sich selbst ein Trainingsprogramm zusammenstellen. Hier kann zwischen drei Trainingsprogrammen mit je sechs, sieben oder acht Übungen gewählt werden. Es kann zudem eingegeben werden, wie lange er trainieren möchte. Zur Auswahl stehen hier drei, fünf, acht oder zehn Minuten. Die Übungen werden ebenfalls in einem Video gezeigt. Eine detaillierte Anleitung der Übung mit Hinweisen auf Körperhaltung oder Ähnliches gibt es jedoch  nicht.

Unter dem Menüpunkt Schema kann der Nutzer in der App einstellen, wann er trainieren möchte. Hier wird der Nutzer auch einer kurzen Nachricht an sein Training erinnert. In der Historie kann der Trainingsverlauf nachvollzogen werden. Unter Teilen kann der Nutzer sein Training über Twitter oder Sina Weibo mit anderen teilen.

Fazit

Die App Damen Büro-Trainieren schon den Speicherplatz und ich finde es gut, dass man sich täglich an sein Training erinnern lassen kann. Leider erklärt die App die Übungen nicht im Detail, daher würde ich die App  nicht für Neulinge empfehlen, da diese nicht wissen, welche Körperhaltung sie bei den einzelnen Übungen haben müssen.


Zeiterfassung

(zu finden im Google Play Store)

UhrInstallation und Anmeldung

Die Installation der Zeiterfassungsapp geht sehr schnell, da sie lediglich 2,59 MB verbraucht.

Verständlichkeit bei Erstnutzung

Die App ist so übersichtlich und einfach konzipiert, dass die Bedienung sehr leicht fällt. Innerhalb von 5 Minuten kann man sich vollständig mit allen Funktionen der App vertraut machen.

Funktionsumfang

Im Wesentlichen funktioniert die App wie eine Stechkarte. Man stempelt ein, wenn man mit der Arbeit beginnt, kann zwischendurch pausieren und stempelt aus sobald die Arbeit erledigt ist. Zusätzlich ist es möglich den Zeiten Aufgabengebiete zuzuordnen (z.B. Arbeit oder Projekt). Ansonsten kann man die Zeiten in einer Auswertung entweder täglich, wöchentlich oder monatlich betrachten. Eine besonders hilfreiche Funktion besteht darin, dass man eine prozentuale Zeitauswertung der einzelnen Aufgabengebiete betrachten kann. Somit können Zeitfresser schnell erkannt werden.

Fazit

Mit der Zeiterfassungsapp bin ich sehr zufrieden. Sie bietet alle Möglichkeiten die man sich von ihr erwarten kann. Die App ist besonders für Menschen mit Zeitproblemen zur Selbstkontrolle und der Identifikation von Zeitfressern geeignet. Ansonsten eignet sie sich auch gut für Beschäftigte auf Stundenbasis.


Stress adieu!

(zu finden im App Store)

StressAnmeldung und Installation

Die Installation verläuft unproblematisch, eine Anmeldung ist nicht nötig. Das kommt mir sehr entgegen: Ich habe mittlerweile komplett die Übersicht über meinen Passwortfriedhof verloren und lösche Apps, bei denen ich nicht einsehe, wieso eine Anmeldung nötig ist, mittlerweile sofort wieder, ohne sie einmal auszuprobieren. Ein Pluspunkt also für die Haufe-App.

Verständlichkeit bei Erstnutzung

Die App schlägt mir gleich zu Beginn einen Stresstest vor, mit dem ich mein persönliches Stesslevel bestimmen kann. Mir werden 25 Belastungen vorgeschlagen und ich muss jeweils einschätzen, wie häufig und wie intensiv ich eine Belastung als Stress empfinde. Am Ende bekomme ich eine individuelle Auswertung über mein Stresslevel. Das Ergebnis gibt mir eine gute Vorstellung davon, in welchen Bereichen ich besonders intensivem Stress ausgesetzt bin. Sehr nützlich: Top.

Funktionsumfang

Neben dem Stresstest stehen verschiedene Tipps zum Stressabbau aus vier verschiedenen Kategorien zur Verfügung. Hier geht es um Stressresistenz, richtige Delegation oder darum, Aufgaben zu priorisieren. Außerdem werden verschiedene Entspannungsübungen wie Atem-Meditation oder Muskelentspannung vorgestellt.

Fazit

Der Stresstest der Stress adieu!-App kann eine gute erste Hilfestellung sein, die Stressbereiche des eigenen Lebens zu erkennen. Leider sind die darauf folgenden Tipps und Entspannungsübungen oberflächlich und es werden keine weiteren Funktionen angeboten, die gestresste Arbeitnehmer beim Abschalten unterstützen können. Man gewinnt den Eindruck, dass die App vorrangig auf die Seminare zum Stressmanagement und zur Work-Life-Balance aufmerksam machen möchte, die man über die App einsehen kann. Schade: Die App hat gut gestartet, aber dann enorm nachgelassen.

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E-Block-Team
Ein Beitrag von
E-Block-Team
Erstellt am 04.02.2014
Aktualisiert am 04.02.2014
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