KOLUMNE: Bin wieder da - zurück aus dem Urlaub

Bin wieder da - endlich zurück im Büro

Eigentlich ist es fast schon ein vertrauter Anblick - der eigene Arbeitsplatz nach ein paar Wochen Urlaub. Und doch ist es immer eine neue Perspektive - nicht nur auf den klassischen Schreibtisch, auch die Atmosphäre, die Stimmung und der Look sind irgendwie bekannt und doch ein wenig fremd.

Neuigkeiten erfahren

Natürlich freut man sich auf alle Neuigkeiten, wer ist aufgestiegen, gibt es Büro-Flirts, neue Kunden oder Krisen? Trotzdem ist da ein Moment des „Fremdelns“, eine Art Deja Vu bezüglich des Ortes, an dem man rund ein Drittel seiner aktiven Lebenszeit verbringt. Die Papiere sind geordnet, der Anrufbeantworter blinkt und in der Tiefe des Rechners lauern jede Menge Emails, die dringend beantwortet werden müssen. Jetzt noch einmal tief durchatmen und dann kann der Trubel beginnen.

Tobendes Leben oder lieber konstruktive Ruhe  -  Grossraum vs. Kleinraum

In vielen Fällen beginnt das pralle Arbeitsleben allerdings schon beim Betreten des Raumes.  Denn bei entsprechender Geräuschkulisse im Hintergrund stellt sich sofort die Frage „Großraum- oder Kleinraumbüro“. Was ist über dieses Thema schon geschrieben und diskutiert worden. Ich persönlich liebe Großraum, alles wirbelt, alles tobt. Jeder Clou und jeder Flop wird zuerst im kleinen Kreis publik, ehe er an die Öffentlichkeit geht. Und jeder kann sich einbringen, Neues liefern oder eben das Schlimmste verhindern. Eben die Welt im Mikroformat.  Dagegen ist man im Einzel- oder Zweierbüro doch schön unter sich und kann sich voll und ganz auf seine Arbeit sowie auf deren Erfüllung konzentrieren. Und manchmal träumen selbst Großraumfans wie ich von solch „paradiesischen“ Umständen…

Vollgas mit dem "Schreibtisch-Porsche".

Und dabei fällt mir auch gleich auf, dass Kollege X auf einmal einen neuen, größeren Bildschirm bekommen hat, vermutlich auch sonstige (Edelstahlspitzer von Manufaktum?) Verbesserungen. Ich flehe schon seit Monaten um einen neuen Rechner (nicht das ich den wirklich bräuchte), aber diese kleinen Teile mit dem angebissenen Apfel sehen halt toll aus, eben der „Schreibtisch-Porsche“ des Schreibers. Vermutlich würde mich das auch ungemein motivieren, meine Texte wären auch viel besser. Am Besten, ich spreche mal mit der Geschäftsleitung… Oh, ich merk schon, ich muss aufhören, ich bin wirklich wieder voll und ganz im Betrieb. Und der Urlaub? Ganz weit weg…

Ein Beitrag von
Markus Schütz
Erstellt am 20.10.2015
Aktualisiert am 20.10.2015
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