Sprachgebrauch in der digitalen Welt

Der D21 Digital Index 2015 hat es ans Licht gebracht. Die Umfrage ergab, dass eine Mehrheit der Deutschen ab einem Alter von 14 Jahren noch nicht ganz sattelfest ist, wenn es um digitale Fachbegriffe geht. Webseite, soziale Netzwerke, posten oder liken sind Begriffe aus der digitalen Welt, die mittlerweile bei den meisten zum alltäglichen Wortschatz zählen. Viele andere, spezifischere Begriffe können die Deutschen dagegen noch nicht einordnen, wie der D21-Digital-Index 2015 zeigt.

 

Digitale Fachbegriffe - Alltag oder Neuland

 

Während noch fast jeder Zweite den Begriff ‚Cloud‘ kennt, sind Schlagworte wie ‚Shared Economy‘, ‚Internet der Dinge‘ oder ‚Big Data‘ für das Gros der Bevölkerung Neuland. Aber auch in vielen Unternehmen lässt der Grad der Digitalisierung und das Wissen darum gemäß den Aussagen der Mitarbeiter zu wünschen übrig. Diese Tatsache deckte 2015 das Edenred Ipsos Barometer auf.

 

Digitalisierung am Arbeitsplatz - Fluch oder Segen

Im internationalen Vergleich macht die Ipsos Online-Befragung ‚Barometer 2015‘ im Auftrag von Edenred – bei der rund 13.800 Arbeitnehmer aus 14 Ländern befragt wurden - mehr als deutlich, dass nicht zwangsläufig wirtschaftlich starke Nationen im Rennen um Anwendung und Kenntnisstand zum Thema Digitalisierung die vorderen Ränge einnehmen.

Nur 70 Prozent der Befragten in Deutschland geben an, dass sie vertraut sind mit digitalen Anwendungen im Allgemeinen. Hingegen beantworten 85 Prozent der Rumänen diese Frage positiv.

Der Blick auf die Altersgruppen bestätigt den thematischen Generationensprung. Für die 18-34 Jährigen sind digitale Anwendungen Alltag, das bestätigen 78 Prozent der Befragten. Das sind die  ‚Digital Natives‘. Alle anderen müssen für den Erwerb der digitalen Kenntnisse lernen, Erkenntnisse zusammentragen, sich schulen lassen. 28 Prozent beurteilen den digitale Stand des Unternehmens, für welches sie tätig sind, als nicht zeitgemäß. 36 Prozent sehen sich und ihren Arbeitgeber gleichauf. Lediglich 18 Prozent erwähnen anerkennend, dass ihr Arbeitgeber in puncto Digitalisierung der Arbeitsplätze die Branche anführt.

 

Weitere Beiträge zum Thema finden Sie hier:

so geht digital auch

so geht digital menschlich

der Arbeitsplatz von morgen schon heute

 

 

E-Block-Team
Ein Beitrag von
E-Block-Team
Erstellt am 30.12.2015
Aktualisiert am 30.12.2015
Zur Übersicht

Hier kommentieren

Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ähnliche Beiträge

Social Media Recruiting – Personalmarketing in sozialen Netzwerken
Personalentwicklungsmaßnahmen - talentierte Mitarbeiter fördern, motivieren und binden
Mitarbeiter werben Mitarbeiter – So profitiert Ihr Unternehmen
Mitarbeiter finden - 7 Alternativen zu Stepstone & Co.