5 Irrtümer über steuerfreien Sachbezug, die sich hartnäckig halten

Mehr als zwei Drittel der deutschen Unternehmen setzen variable Vergütungssysteme ein. Der steuerfreie Sachbezug spielt dabei eine wichtige Rolle. Trotzdem herrscht in zahlreichen Personalabteilungen viel Unsicherheit und Halbwissen bzgl. Aufwand, Akzeptanz und rechtlicher Regelungen. Wir wollen hier aufklären.


Eine kurze Einführung zum steuerfreien Sachbezug finden Sie unter online.edenred.de/steuerfreier-sachbezug/


Irrtum 1: Aufwand ist zu hoch und rechnet sich nicht

Wenn es um die Motivation von Mitarbeitern geht, sind es oft die kleinen Dinge, die eine große Wirkung erzielen. Lohnnebenleistungen wie beispielsweise steuerfreie Sachbezüge in Form von Guthabenkarten gehören ohne Zweifel dazu. Wenn man dieses Thema an einen erfahrenen Dienstleister auslagert, dann ist der administrative Aufwand für Unternehmen nahezu gleich Null, die Wirkung bei den Mitarbeitern aber messbar und nachhaltig.

Irrtum 2: Wird von Mitarbeitern nicht angenommen

Je größer der individuelle Nutzen für den Einzelnen, desto besser werden variable Vergütungen von den Mitarbeitern angenommen. Das setzt voraus, dass Mitarbeiter ihre Guthaben sehr einfach und flexibel für Waren und Dienstleistungen einlösen können, die einen echten Mehrwert für sie darstellen. Selbst Guthabenkarten-Muffel in Unternehmen, die unsere Ticket Plus® nutzen, sind in der Regel begeistert.

Interne Mitarbeiterbefragung Gesellschaft für Gesundheit und Pädagogik mbH.


Mehr über Ticket Plus® erfahren Sie unter online.edenred.de/ticket-plus/


Irrtum 3: Mitarbeiter können nicht ansparen, Guthaben verfällt

Für die Berechnung der Freigrenze ist nicht der Zeitpunkt entscheidend, wann der Mitarbeiter seinen Sachbezug verbraucht, sondern allein, wann dieser ihm gewährt wird. Hier gilt eine monatliche Freigrenze von bis zu 44 Euro. Ob der Mitarbeiter diesen Betrag sofort verbraucht oder anspart, um ihn später summiert zu nutzen, ist dem Mitarbeiter selbst überlassen.

Irrtum 4: Minijobber und Aushilfen dürfen nicht profitieren

Der steuerfreie Sachbezug ist für alle da, d.h. die Auszahlung hängt nicht davon ab, welche Vertragsart zwischen Unternehmen und Mitarbeiter besteht. Auch Teilzeitbeschäftigte, Minijobber, Aushilfen, Werkstudenten, Praktikanten und selbst im Unternehmen beschäftigte Angehörige dürfen in den Genuss von Sachbezügen kommen.


Mehr über rechtliche Regelungen sowie Tipps und Anwendungsbeispiele zum steuerfreien Sachbezug finden Sie in unserem E.Paper, das Sie hier kostenlos runterladen können.


Irrtum 5: Steuerfreier Sachbezug ist rechtlich unsicher

Das Thema wurde neu geregelt: ab dem 01.01.2020 umfasst Sachbezug nur Guthabenkarten, die ausschließlich zum Bezug von Waren oder Dienstleistungen berechtigen und die Kriterien des § 2 Absatz 1 Nummer 10 des Zahlungsdiensteaufsichtsgesetzes (ZAG) erfüllen. Guthabenkarten wie die von Edenred, die diese Kriterien erfüllen, dürfen ohne Einschränkungen zum Einsatz kommen.


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Edenred ist Anbieter von staatlich geförderten Arbeitgeberzuwendungen in Form von Essensgutscheinen und digitalen Gutscheinkarten für Mitarbeiter, Kunden und Vertriebspartner. Weitere Informationen unter online.edenred.de/edenred/

E-Block-Team
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Erstellt am 07.02.2020
Aktualisiert am 07.02.2020
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